19.9.05

Comic: Star Wars #52 - General Skywalker

Titel: Imperium - General Skywalker
Reihe: Star Wars
Heftnummer: 52
64 Seiten, Farbe, Heft
Preis: 3,95 €
Original: Star Wars Imperium 26 & 27
Verlag: Panini/ Dino Entertainment

Autor: Ron Marz
Zeichnungen: Adriana Melo & Nicola Scott
Farben: Michael Atiyeh
Übersetzung: Michael Nagula

Erscheinungsdatum: 14.09.2005



Auf der Suche nach einem idealen Platz für einen Rebellen-Horchposten landet der junge Pilot Luke Skywalker als Begleitschutz mit einem kleinen Rebellenstoßtrupp auf einem namenlosen Dschungelplaneten. Während die Spezialisten den Stützpunkt aufbauen, beschließt Luke sich die nahe Umgebung anzusehen. Ihm fällt dabei auf, daß die Rebellen nicht die ersten sind, die auf den Planeten gelandet sind. Neben ein paar Gräbern findet er noch ein abgestürzten Gleiter, der seit mindestens zwei Jahrzehnten sich schon auf dem Planeten befinden musste. Aber nicht nur das: Er fühlt sich beobachtet, kann aber niemanden sehen. Als er zum Lager zurückstürmt, um seinem Commander zu warnen, wird dieses gerade von imperialen Jägern angegriffen und die Rebellen müssen sich verteidigen. Es sieht schlecht aus für die Rebellen und dann taucht vor ihnen noch ein fremder Kämpfer in einer archaischen Sturmtruppen-Rüstung auf und bedroht sie. Aber das Lichtschwert von Luke macht den Fremden nachdenklich...

Ron Marz versucht mit "General Skywalker" einen Übergang von der neuen Trilogie zur Alten zu gestalten. Und das ist ihm recht gut gelungen: Die nach Episode IV erzählte Geschichte liest sich recht spannend und schlüssig, ist aber auch sehr kurzweilig. Ehe man es sich versieht, befindet man sich schon am Ende des Heftes.
Zeichnerisch kann der Comic aber leider nicht ganz der Story mithalten, so wirken die Dimensionen der Raumschiffe nicht immer gleich. Einmal hat ein X-Wing einen dicken Korpus, aber dafür Stummelflügel und einige Seiten weiter wieder in den gewohnten Dimensionen. Auch in einem Panel als eine Sturmtruppe an den im X-Wing eingebauten Roboter Erzwo hantiert, scheint es so, daß der Roboter um die Hälfte geschrumpft ist.
Die Protagonisten sind zwar recht durchschnittlich gezeichnet, aber man erkennt die Hauptfiguren ohne Probleme wieder. Was auffällt, ist der Stilwechsel nach den ersten zehn Seiten, denn vorher wirkten die Personen etwas detailierter ausgearbeitet.

Alles in allen ist das Heft aber sehr lesenswert und man sieht schnell über die kleinen Fehler in den Zeichnungen hinweg. Auch wenn man schnell beim Erkennen des abgestürzten Schiffes ahnt, wer der geheimnisvolle Überlebende ist, so ist man gespannt auf die weitere Geschichte bis zum Zusammentreffen auf beide Parteien. Im abschliessendem "Skytalker", die Leserkontaktseite der Star Wars-Reihe von Dino bekommen die Fans, neben den schon gewohnten Informationen und Leserbriefen, die langerwartete Auflistung der in den deutschen Ausgaben enthaltenen US-Ausgabe. Hier für die deutschen Ausgaben 1 -20, die in den nächsten Ausgaben weiter geführt werden. Beiliegend gibt es noch den vierten Star Wars-Aufsteller mit einem springenden Yoda als Motiv.

Wertung: 7 von 10 Punkten
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