16.7.17

Serie: Das Warten hat sein Ende: Die 13.te Inkarnation des Doctors wurde bekannt gegeben

Es wurde viel gewettet und geraten, wer die dreizehnte Inkarnation von "Doctor Who" nach dem Schotten Peter Capaldi sein wird.




Heute hat der Sender BBC die Antwort gegeben:







Es ist Jodie Whittaker, bekannt unter anderem aus "Broadchurch" oder "Attack the Block"

Rückkehr zu den Comics

Mit dem Start der DC Rebirth-Reihe bei Panini Comics bin ich wieder zurück zum Sammeln von Comics, hier speziell die DC Superhelden, gekommen. So habe ich nach etwa 10 Jahren mir bei Panini wieder ein Abonnement der Comichefte gestartet und mit Superman, Batman und der JLA begonnen.


Im Laufe der Monate kamen dann die Sonderbände der verschiedenen DC-Reihen hinzu, aber auch einige Klassiker in Gesamtausgaben oder Omnibussen, wie auch Neuauflagen kamen hinzu, so dass ich wieder voll ins Comicgeschäft versunken bin.
 

Das dabei das Lesen von Romanen deutlich nachgelassen hat, ist klar. Wobei es auch da einige Neuerungen gegeben hatte.




Nach einem halben Jahr und einem Haufen gelesener Comics, sowie durch das Anschauen einiger Comic-Vlogs auf Youtube und Co, habe ich beschlossen auch nun endgültig wieder den Blog zu reaktivieren. Wobei aber auch die anderen Themen wie die phantastische Literatur, Videospiele und meine Wanderungen nicht zu kurz kommen sollen. So werde ich wohl meine gelesenen Sachen hier vorstellen und auch vertiefen.

8.3.14

Wandern: Mit Wanderglück auf dem Kellerskopf

Am letzten Sonntag habe ich bei mir die Wandersaison 2014 eröffnet und war mit das erste Mal mit der Gruppe Wanderglück unterwegs. Da ich neben meinen Wikinger-Reisen bei uns in der Gegend eher alleine unterwegs bin, weil ich in meinen Freundschaftskreis bis dato niemanden gefunden habe, der mit mir mitwandern möchte, habe ich schon öfters mal im Internet nach mit gesinnten gesucht. Aber bis auf den Taunusclub, der einen weit höheren Altersdurchschnitt hatte und Groops, dessen Wandergruppen mehr auf hiesigen Schlagerparties unterwegs waren, hatte ich für mich persönlich nichts gefunden.

Vorige Woche habe ich mir dann mal einige Berichte aus den Mediatheken heruntergeladen und beim Suchbegriff „wandern“ bin ich dann auf den kurzen Hessenschau-Bericht über die Single-Wandergruppe „Wanderglück“ gestoßen.



Interessiert habe ich mir dessen Homepage durchgelesen und mich gleich für das nächste Wochenende angemeldet, bei der es von Niedernhausen über das Theisbachtal zum Kellerskopf ging (Steig in die S-Bahn zum Kellerskopf!).

Dem hiesigen Fastnachtstreiben ausweichend, bin ich dann am Sonntag dann zum Bahnhof Niedernhausen mit dem Auto durch den Taunus gefahren (und habe mal wieder bemerkt, dass mein eingebautes Navi (Baujahr 2011) mal wieder von den Daten doch sehr veraltet war, da er den Treffpunkt am Illfelder Platz mal wieder nicht gefunden hatte).

Am Treffpunkt standen dann auch schon einige Mitwanderer, sowie einer der Gruppenleiter (erkennbar an grün/roter Ausrüstung!). Im Lauf der Zeit trafen sich dann 33 Mitwanderer (und 2 Hunde) ein und davon waren auch viele zum ersten Mal dabei, genau wie ich inspiriert durch den Fernsehbericht. Nachdem jeder nach den Anmeldungen registriert wurde und seine Badges mit den Vornamen bekam, ging es dann los unter der Autobahn-(A3)/ICE-Brücke in Richtung Theisbachtal.

Auch wenn in der Frühe die Außentemperatur noch um den Gefrierpunkt sich hielt (und ich mich dem entsprechend im Zwiebelschalenlook bekleidete), kam man auf der Strecke doch sehr schnell trotz leicht bedeckten Himmel schnell auf Betriebstemperatur, da ich doch in den letzten Wintermonaten doch recht eingerostet war, was Bewegung betrifft. Durch die netten Gespräche mit den Mitwanderern verlief aber die Wanderzeit wie im Fluge und war nicht ganz so anstrengend, auch wenn ich selbst bei den beiden Steigungen auf den Gipfeln des Rassel und den Kellerskopf von der vorderen Gruppe nach hinten durchgereicht wurde, was aber den Vorteil hatte, dass man mit anderen Gesprächspartnern in Kontakt kam.

Blick auf dem Rassel in Richtung Wiesbaden/Mainz


Höhepunkt der Wanderung war das Restaurant auf dem Kellerskopf, bevor es dann durch, etwas durch das feuchte Wetter der Vorwoche, matschige und von niedergelegten Bäumen belegten Wanderweg zurück zum Bahnhof nach Niedernhausen ging, wo man sich dann wieder trennte. Insgesamt waren wir 17 km und etwas über 6 Stunden unterwegs. Mir hat diese Wanderung doch sehr gefallen und gleich nach der Ankunft daheim habe ich mich für die nächste Wanderung „Rund um den Rettershof“ angemeldet.

Für Solowanderer im Rhein-Main-Gebiet, die vor ihrer eigenen Wanderung immer einen harten Kampf mit dem Schweinhund auszufechten haben, kann ich die Gruppe nur sehr empfehlen.

Bilder der Wanderung (Wanderglück): http://www.wanderglueck.de/gallery/index.php/02-M-rz-2014---Steig-in-die-S-Bahn-zum-Kellerskopf
Und hier die getrackte Strecke: http://www.endomondo.com/workouts/303124450/1522077

26.10.13

Reaktivierung des Blog mit anderen Themen

Nach langer Zeit habe ich mich entschlossen mein Blog wieder neu zu starten.
Allerdings versuche ich meinen Blogtitel mehr entgegen zu kommen und ein wenig mehr in Richtung Reiseberichte zu gehen.
Ich werde daher in den nächsten Wochen einen kleinen Rückblick auf meine Wanderurlaube der letzten Jahre bringen und mit einigen Fotos auflockern.

Aber das heisst natürlich nicht, dass ich meine anderen Hobbies wie die phantastische Literatur oder dem Videospielen hier ausspare. Sollte es da interessante Neuigkeiten geben und ich finde die Zeit darüber zu berichten, so wird dies auch hier im Blog niederschlagen.

Also blasen wir den Staub des Nichtstuns der letzten Jahre hinweg und starten wieder mit frischen Themen.

9.10.06

Linktipp: About Minx

In meinen ersten Fandomjahren, als ich sogar noch manchmal den Zeichenstift in die Hand genommen habe, bevor es der Computertastatur weichen musste, lernte ich beim damaligen SFC Über-All eine junge Dame kennen, die als Illustratorin und spätere Redakteurin das Club-Fanzine ÜberAll-Meinungen für den Club zusammenstellte.

Daraus hatte sich damals eine nette Freundschaft entwickelt, die sich manchmal in stundenlangen, nie langweilig werdenden, Ferngesprächen am Telefon und langen Briefen gezeigt haben. Und ich bin auch desöfteren in den hohen Norden zu ihr gefahren, um sie besuchen (mit dem fadenscheinigen Vorwand ein Modem für das SF-Net zu installieren ! ) und nebenbei ihre Heimatstadt und auch Sie selbst ein wenig kennenzulernen.

Allerdings über die kommenden Jahre verloren wir ein wenig den Kontakt. Was ich sehr schade fand, aber was auch ein wenig meiner Faulheit zu verdanken habe, mal so ein Brief auf Papier zu schreiben in Zeiten der elektronischen Post.

Nun, nach fast zehn Jahren schrieb ich eine Rezension für die neue PERRY-Serie der Alligatorfarm für die Homepage Fictionfantasy, welche sich aus dem damaligen, jetzt nicht mehr bestehenden Club weiterentwickelt hatte und im Comicforum fand jemand des Verlages die Rezension und verlinkte sie in das Alligatorfarm-Forum. Dort war auch Nique aktiv und erkannte den kleinen, dicken Rezensenten mit den Augenglässern wieder. Wie es der Zufall so will, arbeitete Sie auch bei der Farm und so kamen wir wieder in einem , so hoffe ich , auch längerfristigen Mailkontakt, der genauso nett ist wie früher.

Sie selbst strebt jetzt ein kleines, aber recht interessantes Projekt an:
Am 23.Oktober 2006 soll auf ihren neuen englischsprachigen Blog About Minx eine Online-Comicnovella aus Ihrer Zeichnerhand starten. Darauf bin ich jetzt schon sehr gespannt und zähle jeden einzelnen Tag bis dorthin.

Im Moment erfährt man dort ein wenig über ihre Arbeit bei der Farm, wie auch ihre Vorliebe für die blauhäutigen Vertreter der X-Men-Reihe von Marvel, sowie die blogüblichen Gedanken über persönliche Themen.

Spätestesten zum Projektstart Ende Oktober ist für alle Comicfans About Minx bestimmt ein Blick wert !

8.10.06

Unterwegs: Frankfurter Buchmesse

Am Sonntag war ich mal nach einigen Jahren auch wieder auf der Buchmesse, um mir das Gedrängel wieder anzutun. Um dem ein wenig vorzubeugen, sind meine Begleiterin Tanya und ich schon gegen halb zehn Uhr mit der S-Bahn von Rödelheim zum Messebahnhof gefahren und haben an der Kasse eingecheckt.

Unser erstes Ziel waren die Hallen mit den internationalen Verlagen und die Halle mit den Ausstellern aus Amerika war mal wieder gut daran zu erkennen, dass an den Eingängen die Taschen vom Sicherheitsdienst erst einmal durchgecheckt wurden. Demenstprechend leer war dann auch die dortige Ausstellungshalle, in der wir uns auch nicht lange aufhielten.

Ich muss auch sagen, ich war irgendwie auch gar nicht mehr so Messeverrückt um sich alle Auslagen anzuschauen, wie es zu meinen grössten Fandomzeiten gewesen war, bei der ich mich dann aber auch die ganzen 5 Tage auf der Messe aufgehalten habe und auch schon einmal die ganzen Messetage am Stand des Verlages Pabel Moewig mit der Perry Rhodan Fanzentrale ehrenamtlich mitgearbeitet habe. Aber zu VPM komme ich dann noch später.

Eigentlich habe ich noch die Kamera eingepackt, um noch einige Prominenz bildlich festzuhalten, aber die war am Sonntag dann doch recht rar oder von Publikumsmassen verdeckt, so das ich da kein Fotomotiv gefunden hatte.

Nun nach der Halle 8 machten wir uns dann zur Halle 5 auf, um die Ausstellung der Bulgaren anzuschauen, was besonders Tanya eher interessierte, da sie aus dem Land stammt. Zum Teil gab es da auch Bücher mit lateinischen Buchstaben und einer mir verständlichen Sprache, so dass ich nicht ganz so planlos dort herumstand, da der kyrilischen Schrift nicht ganz so mächtig. Obwohl die "Memorarien einer Geisha" konnte ich von einem Buchtitel herauslesen, was aber auch daran lag, dass das Cover auch hierzulande in ähnlicher Form genutzt wurde.

Auf den meisten Ständen wurde auch am Sonntag einige Bücher verkauft, damit die Aussteller nicht mehr so viel mit heimnehmen mussten, aber leider nicht an den interessantesten Ständen. Machte eh nix, da ich schon von vorneherein nicht viel Geld eingesteckt hatte.

Nach dem Bulgarienbesuch sind wir dann rüber in die Halle 3 mit der deutschssprachigen Belletristik, auf dem Vorplatz und im Forum war das Land Indien stark vertreten, die das diesjährige Gastland auf der Buchmesse war. So war es nicht verwunderlich, das man an jeder Ecke auf das Konterfei des Bollywood-Darstellers Sharukh Khan auf Buchcovern und Filmplakaten traf.

In der Halle angekommen, war mein erstes Ziel der VPM-Stand, der Stand an dem sich immer das ganze SF-Fandom traf. Klaus Bollhöfener, dem ich mal Hallo sagen wollte, war aber in einem Gespräch vertieft, so das wir beide erst einmal einige andere Stände in der Halle anschauten mit dem Schwerpunkt Kochbücher und Comics, bei dem letztere wieder mit dem Comic-Zentrum vertreten war. Dies war auch die vollste Ecke, fand ich, auf der ganzen Messe und man traf dort auf viele Cosplayer, welche Kostüme von Manga, Anime und Comicfiguren trugen, die mehr oder weniger fantasievoll waren. Vor der Bühne gab es auch eine Sonderausstellung des Zeichners Jeff Smith und seiner Figur BONE, welche just zu dem Zeitpunkt in zwei Versionen bei Tokyopop wiederveröffentlich wurde. Die Hardcoverausgabe des ersten BONE-Bandes "Flucht aus Boneville" war auch schon seit Freitag in meinem Besitz und auch durchgelesen und ich kann dem Klassiker nur meine Empfehlung aussprechen. Rezi folgt hier noch.

Leider war auch die Comicecke der Grund, warum mein Geldbeutel leerer wurde. Ich kaufte mir nämlich dort den 5.Band der Reihe HELLBOY, welche im August bei Cross-Cult wiederveröffentlicht wurde, sowie den ersten Band der französischen Reihe DAS VERLORENE PARADIES, welches zu Buchmesse als Hardcover bei dem neu wiedergegründeten SPLITTER-Verlag erschienen ist und ich eiugentlich schon bei Amazon vorbestellt hatte (und diese Bestellung auch heute storniert habe !). Damit war mein Budget auch schon um drei Euro überschritten, die ich mir noch von Tanya borgen musste. Gut so, sonst hätte ich bestimmt ein- bis zweihundert Euronen in Comics ausgegeben.

Danach ging es zu den Sachbücher in die Halle 4, bei der wir erfolglos nach einigen Büchern über die Psychologie im Alltag suchten, aber auch eigentlich nicht soo genau guckten. Dort viel mir auf, das man den Hörbüchern schon eine ganze zweireihige Ecke gewidmet hat. Wenn ich mich an meinem letzten Buchmessebesuch zurückerinnere, waren diese noch im kommen damals und recht sporadisch bei den Buchverlagen mit angehängt. Nun habe ich das Gefühl, dass der Markt mal wieder von den Verlegern so langsam übersättigt wird und das da wohl einige interessante Sachen, die nicht so populär sind, wahrscheinlich starke Verluste machen, wie es schon in einigen anderen Sparten der Fall war, die durch Übersättigung des Marktes dann wieder in der Versenkung verschwanden.

Zum Abschluss unseres dreistündigen Besuches auf der Messe, bin ich dann durch die Indien-Photoausstellung zurück zur Halle 3 zu den Rhodanisten, um einige Bilder zu schiessen und mit den Leuten dort ein paar Worte zu wechseln. Am Stand sprach ich dann auch mit Klaus Bollhöfener und meiner langjährigen PRFZ-Standchefin Christine Theus, welche dort freiwillig Aushilfe machte um den Perry Rhodan-Stand mit Auslegware zu versorgen. Zu dem Moment kam auch Robert Vogel an den Stand geschlendert und wir wechselten auch da einige Worte. Noch zwei Bilder von Klaus N.Frick im Kundengespräch und "Bolli" im Messestress gemacht und dann ab zu Tanya nach Hause, bei dem ihr Mann schon mit einem Braten im Ofen auf uns wartete. Das dachten wir zumindest zu dem Zeitpunkt noch.

Aber das ist eine andere Geschichte... um Michael Ende zu zitieren !

7.10.06

Unterwegs: Buchmesse-Con 2006 in Dreieich

Nach drei Jahren habe ich mich mal wieder entschlossen , den Buchmessecon zu besuchen, der jährlich zur Buchmesse in Frankfurt von Phantastikfans recht erfolgreich veranstaltet wird.

Diesmal fand die Verantsatltung nicht wie in den Vorjahren in Dreieich-Buchschlag statt, weil die Halle dort wegen Umbaumassnahmen geschlossen wurde, sondern in der Weibelfeldschule in Dreieich-Dreieichenhain.

Die Fahrt dorthin war schon ein Abenteuer für sich: Als ich am Westkreuz auf die A5 gefahren bin, stand schon der erste BMW schwer verbeult quer auf der A5 und es staute sich. Ich hatte etwas Glück gehabt, da der Unfall sich vor der Auffahrt am Westkreuz sich ereignete. Aber auch ich kam gleich an der nächsten Ausfahrt in den nächsten kleinen Stau, dort stand schon eine Ambulanz und vier zerbeulte Autos. Also durch den Stau durch und weiter Richtung Darmstadt. Am Frankfurter Kreuz war schon der nächste Unfall mit Bergungsarbeiten, allerdings über mir auf der Brücke mit der B43. Der letzte frisch zerschrottete Wagen ist mir dann an der Hauptstrasse in Dreieich selbst begegnet. Irgendwie kam an dem Samstag wohl die sommerverwöhnten Fahrer mit den nassen herbstlichen Strassenverhältnissen nicht mehr zurecht. Was soll das erst im Winter geben ??

Nach zwei Orientierungsstopps kame ich dann auch an der besagten Schule an. Von aussen war gar nicht ersichtlich , dass dort eine grosse Veranstaltung statt fand, zumindest gab es keine Hinweise darauf. Aber ich sah einige Leute dort an einer Aussentür herauskommen, also bin ich dort hinein und da sah ich dann auch schon einige bekannte Gesichter aus dem SF-Fandom und den Stammtischen.

Meinen Obolus von 8€ habe ich an der Kasse abgedrückt und bin dann zielstrebig zu dem nahegelegenen SFCD-Stand mit der ersten Vorsitzenden Birgit Fischer dahinter, der ich dann gleich meinen schwerden Monitor-Karton mit alten ANDROMEDA NACHRICHTEN in die Hand gedrückt habe, die ich aus meinem Keller ausgemistet habe.

Irgendwie waren die Programmpunkte in der Zeit nicht so interessant für mich gewesen und so klönnte ich noch ein wenig mit Ihr bis am Stand nebenan Robert Vogel, der gerade den, mir schon von den Spacedays bekannten Vortrag, über phantastische Vergnügungsparks beendet hatte. Ihm drückte ich eine DVD mit meinen Bildern von SF-Worldcon in Glasgow aus dem Vorjahr, sowie den Spacedays-Bildern aus diesem Jahr in die Hand und schwätze ein wenig dann auch mit ihn. Danach machte ich dann endlich auf, um mir einen Programmpunkt anzuschauen, der mich als NIcht-MADDRAX-Leser dann doch nicht ganz so angesprochen hatte. Aber man konnte bei dem Bastei-Meeting sich zumindest mal hinsetzen und die Füsse etwas schonen,. Ein wenig erholt machte ich mich dann auf ind das HOLODECK (einem Klassenzimmer) um Mark Hillebrands Referat über den Wert eines aktiven Fandoms zu lauschen, was auch ein sehr interessantes Thema war und man auch bemerkte, daß das Mediafandom genauso an Überalterung der aktiven Fans leidet, wie auch das Literaturfandom in dem ich eine ganze Weile aktiv war. Die jüngere Generation will lieber konsumieren oder ein Projekt leiten, aber nicht viel dafür selbst tun. Das Buch "Star Trek: Dies sind die Abenteuer...-40 Kapitel aus 40 Jahren" aus dem HEEL-Verlag an dem er mitgearbeitet hatte, werde ich mir zumindest mal im Auge behalten, da ich an der Geschichte des Fandoms doch recht interessiert bin, auch wenn es hier speziell an die Serie wohl angelegt ist.

Danach schlenderte ich an den Ständen und der Bildausstellung entlang, konnte mich aber wie auf den Spacedays mich beherrschen, mein Geld auszugeben, für Sachen die ich dann hinterher ins Regal lege und dann doch nicht lese, wie die anderen mehreren hundert Bücher in meinem Keller. Ich sollte die erst einmal abbauen, danach bin ich eh in Rente bei meinem aktuellen Lesefluss.

Da Bifi sich auch mal ein wenig umschauen wollte und mich nur der neu eingeschobene Programmpunkt über die neue PERRY-Serie vom Alligatorverlag vom Autoren Kai Hirdt interessierte, habe ich ihr vorgeschlagen, als Ex-Mitglied(Vorstand) des SFCD solange auf den Stand aufzupassen (da war auch ein Stuhl zum Sitzen !). Ich habe es in der Zeit auch tatsächlich den Verkauf am Stand um 50 % erhöht, da ich eine ANDROMEDA-Ausgabe in der Zeit verkauft habe. Das gute war auch, das viele bekannte Gesichter vorbeikamen. Forenuser von SF-Fan.de zum Beispiel, sowie mein guter alter Freund Klaus Bollhöfener, den ich noch vor seiner Zeit als Marketingchef für die PERRY RHODAN-Serie noch kenne.

Um 20 Uhr dann an den für mich interessantesten Programmpunkt des Tages: PERRY-Autor Kai Hirdt über die Enstehung und zukünftigen Pläne der Weiterführung der alten PERRY-Comics und die Schwierigkeiten mit dem der Autor und das ständig wechselnde Team der Alligatorfarm unter der Leitung von Karl Nagel zu kämpfen hatte, was die Umsetzung der Story in den Panels betrifft. Da dieser Vortrag in einem umglasten Raum stattfand, war es für Kai Hirdt nicht gerade einfach einen Vortrag über einen Comic zu machen ohne die Bilder zu präsentieren. Aber er hat es doch sehr unterhaltsam herübergebracht, so das man die fehlenden technischen Hilfsmittel gar nicht vermisst hat.

Da er gegen Robert Vogel zu dem Zeitpunkt antrat, der im Multimedia-Raum den Vortrag "Mars macht Mobil" über den Mars in SF-Filmen, war es nicht ganz so voll in dem Raum, aber dafür war die Diskussion auch nach dem Panel mit dem Autor um so interessanter und es war für mich selbst auch der beste Programmpunkt des Tages.

Dann war es auch schon wieder gegen zehn und ich verabschiedete mich dann von allen bekannten Fans, die noch dort waren und machte mich dann auf dem Heimweg. Ich muss ja noch den Blogeintrag schreiben und dann ins Bett, denn morgen früh ist ja die Buchmesse selbst angesagt, was recht stressig wohl sein wird.

Alles in allen war der Buchmessecon recht interessant, auch wenn er für mich recht träge anfing, was aber an meinem Interesse an den Anfangs laufenden Programmpunkten auch lag, welche für andere Teilnehmer wieder interessanter gewesen waren. Die Besucherzahl war aber deutlich geringer, laut Aussage der Veranstalter, was aber wohl auch an dem Umzug in einer neuen Location gelegen hatte. Am Programm wird es nicht gelegen haben, denn es war schon recht abwechslungreich.

Ärgerlich nur für den Blogeintrag, dass ich meine Kamera daheim vergessen hatte. Man wird alt und denkt nicht mehr an alles

5.10.06

Computer: Eine Woche im "Zweiten Leben" !


Angstachelt durch iRoybots Beitrag im Forum der Pixelpanne, habe ich mir mal den Client des 3D-Chatprogrammes SECOND LIFE herunterlagen und das Programm installiert. Böser Fehler, denn es macht von Tag zu Tag immer mehr Spaß in der virtuellen Welt von SECOND LIFE zu flanieren und Abends in der Disco abzuhängen und mit den anderen Avataren sich einfach nur zu unterhalten und Spaß zu haben.

SECOND LIFE ist vom Grundprinzip eine Art Massive Multiplayer Online Roleplayer Game (kurz MMORPG) wie Everquest, Dark Age of Camelot und World of Warcraft, allerdings ohne das Game am Schluss, da es hier kein Spielziel gibt. Es ist eher ein virtueller Treffpunkt für kreative Menschen, denn man kann hier mit einfachen Mitteln die 3D-Welt auf dem Schirm nach seinen Vorlieben gestalten, sei es in der Landschafts- und Raumgestaltung, wie auch in Architektur, Kunst, Musik und Kostümgestaltung. Selbst beim Design des Avatars sind kaum Grenzen gesetzt, um seine Wünsche auszuleben.

Am 3.Oktober hatte der Produzent Linden Labs selbst die deutsche Community zu einem virtuellen Oktoberfest eingeladen, um diese in SECOND LIFE zu stärken und viele Mitglieder arbeiten auch schon an einer Übersetzung des Menüs und einem deutschsprachigen Starterschloss für Anfänger. Die deutsche Community ist recht hilfsbereit und unterstützen den Anfänger doch sehr, sich in der verwirrenden Welt von SL zurechtzufinden.

Ein guter Treffpunkt ist da die Disco NEON im Freihafen, bei der man jeden Abend Gleichgesinnte bei unterhaltsamer Musik trifft.

Reinschauen lohnt sich !

Linktipp: Perry Online Comic

Der Comicverlag ALLIGATORFARM aus Hamburg, welche die alten PERRY-Comics aus den 70er mit aktuell 2 neuen Heften neu angefangen hat und diese auch alle zwei Monate mit weiteren Ausgaben weiterführen möchte, hat jetzt auch Online einen Comic zur Serie veröffentlicht : PERRY Online-Comic

Dort wird ein wenig satirisch auf die Stilfindung der neuen "alten" Reihe eingegangen.